Aussergewöhnlich ist wohl für die derzeitige Situation ein durchaus passender Begriff.
Der Coronavirus hat Auswirkungen auf das gesamte öffentliche Leben und damit natürlich auch auf die Fördekirche.
Daher haben wir uns nach reiflicher Überlegung dazu entschieden, unsere kollektiven Aktivitäten (z.B. Gottesdienste, Fördebrunch) vorerst einzustellen. Damit wollen wir dazu beitragen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und dadurch gefährdete Menschen schützen. Wir hoffen auf euer Verständnis!
Für alles, was wir für die nächste Zeit in Planung haben, werden wir jeweils neu entscheiden und euch informieren.

Wir sind aber auch davon überzeugt, dass Kirche nicht an einen Ort oder eine bestimmte Art der Versammlung gebunden ist. Und Gott ist es auch nicht.
Und bei allen Einschränkungen, die diese Situation mit sich bringt, gibt es ja auch Möglichkeiten, plötzlich entstehende Freiräume zu nutzen: Das Buch lesen, das schon eine Weile auf dem Nachttisch liegt. Jemanden anrufen, mit dem man schon längst mal wieder sprechen wollte. Oder lange Spaziergänge mit Gott, um noch Unbekanntes zu entdecken. Einfach mal losgehen und Gott erzählen, was einen gerade beschäftigt.
Wir werden in der nächsten Zeit überlegen, wie wir Impulse, Ideen und Anregungen weitergeben können. Und auch über Alternativen zu Gottesdiensten in räumlicher Gemeinschaft denken wir nach. Ob Podcast, Streaming oder Briefe, Möglichkeiten gibt es viele und wir werden euch auf dem Laufenden halten. Eine Übersicht der Freien evangelischen Gemeinden mit Streaming-Angeboten findet ihr hier: https://feg.de/livestreaming-von-gottesdiensten/

Darüber hinaus ist unsere Idee, einen Beitrag zu leisten, indem wir diese unangenehme Situation dennoch für etwas Positives nutzen. Denn über so praktische Handlungen wie Gottesdienst-Absagen hinaus gibt es mehr, was jeder von uns tun kann. Nehmen wir die Menschen um uns herum in den Blick und helfen, wo Hilfe gebaucht wird. Ermutigen wir die Menschen, die derzeit besonders gefordert sind – mit freundlichen Gesten oder Nachrichten. Helfen wir dabei, dass sich verunsichernde Falschmeldungen oder Stimmungsmacher nicht verbreiten.
Und beten wir für unser Umfeld, unsere Stadt.

Wir wünschen Euch – in dem allen – Gottes reichen Segen.
Beste Grüße

Eure Fördekirche